Referenzen und Projekte

Grundwasserreinigungsanlage zur Abreinigung von PFC und BTEX

ehemaliger Flughafen Berlin Tempelhof

Auf dem Gelände des „Alten Hafens“, im zentralen, nördlichen Teil des ehem. Flughafens Tempelhof, wurde bei von 2003 bis 2018 durchgeführten Untersuchungen eine Grundwasserkontamination mit BTEX festgestellt. Diese ist auf den Umgang mit Flugbenzin (Tankanlagen und Tanklager) während der Betriebszeit des „Alten Hafens“ von 1923 – 1945 zurückzuführen.


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Medien:
Boden, Grundwasser, Luft
Durchsatz:
8 (m3/h)
Schadstoffe:
BTEX, LCKW, MKW, PAK, PFC
Verfahren:
  • Biologische Reinigung
  • Kiesfiltration
  • Pump and treat
In Betrieb seit:
Okt 2021

Grundwasserreinigungsanlage zur Entfernung von Vinylchlorid und anderen LHKW

Traktorenwerk Schönebeck

Im Rahmen einer Altlastenerkundung in den Jahren 1993/94 wurde auf dem seit über 100 Jahren industriell genutzten Gelände ein durch LHKW verursachter Grundwasserschaden festgestellt. Das belastete Grundwasser enthält weiterhin sehr hohe Eisen- und Salzkonzentrationen. Die Harbauer GmbH erhielt Ende 2019 den Auftrag zur Sanierung der Altlasten und für die Errichtung einer Grundwasserreinigungsanlage (GWRA).


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Medien:
Boden, Grundwasser, Luft
Durchsatz:
8 (m3/h)
Schadstoffe:
Eisen, LHKW, Vinylchlorid, VOC
Verfahren:
  • Aktivkohle
  • Enteisung
  • Katalytische Oxidation
  • Sedimentation
In Betrieb seit:
Okt 2019

Grundwasserabreinigung von hohen LHKW-Konzentrationen

Buna Wasserwerke

Der Standort Schkopau der DOW Olefinverbund GmbH ist ein seit Jahrzehnten sehr intensiv genutztes Areal der
chemischen Großindustrie. Aufgrund von Störungen in Produktionsprozessen, Leckagen, Havarien und Transportverlusten kam es zu Verunreinigungen der Umwelt bis hin zur Kontaminationen des Grundwassers.


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Medien:
Boden, Grundwasser, Luft
Durchsatz:
30 (m3/h)
Schadstoffe:
LHKW, Vinylchlorid
Verfahren:
  • Biologische Reinigung
  • Ultrafiltration
  • UV-Oxidation
In Betrieb seit:
Mai 2019

Prozess- und Grundwasserbehandlung während einer Bodensanierung

Sanierung ehem. Gaswerk Lehrter Straße

Zur Unterbindung eines belasteten Abstroms ist während einer Bodensanierung mittels Großlochbohrungen der Betrieb einer hydraulischen Sicherung erforderlich. Zur Einhaltung der Einleitwerte für die unmittelbare Einleitung in das Grundwasser (Wiederversickerung) wurde dafür eine Grundwasserreinigungsanlage von Harbauer gebaut. Hierzu werden zwei 20 m - tiefe Sicherungsbrunnen SB1 und SB2 nördlich und südlich des Sanierungsbereichs betrieben.


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Medien:
Boden, Grundwasser
Durchsatz:
10 (m3/h)
Schadstoffe:
BTEX, MKW, PAK, Phenole
Verfahren:
  • Aktivkohle
  • Kiesfiltration
  • Koaleszenzabscheidung
  • Sedimentation
In Betrieb seit:
Jan 2019

Chlorgas- und Hallenluftabsauganlage zur Absaugung von aggressiver Hallenluft

Buchholz

Bei der Annahme von Bleibatterien und deren Lagerung in den Annahmeboxen kommt es vor, dass Chlorgas entsteht. Außerdem tritt Schwefelsäure aus, wodurch säurehaltige Dämpfe entstehen. Installierte Sensoren registrieren die Konzentration von Chlorgas und bei einer Überschreitung des Grenzwertes muss das Personal die Halle bisher verlassen.

Durch die neu-installierte Absauganlage wird das Chlorgas nun schnell und effektiv abgesaugt, sodass ein Verlassen der Halle D nicht mehr erforderlich ist. Außerdem wird mit der Absaugung eine deutliche Verbesserung der Hallenluft erreicht.


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Medien:
Grundwasser, Luft
Durchsatz:
30.000 (m3/h)
Schadstoffe:
Chlorbenzole, Gerüche
Verfahren:
  • Adsorption
  • Chemo-Wäscher
  • Ultrafiltration
In Betrieb seit:
Jan 2019

Grundwasserreinigungsanlage zur Sanierung eines Chlorbenzolschadens

ehem. Regionallager Niederau (Meißen)

Am Standort des ehemaligen Regionallagers Niederau ist in Folge einer etwa 140 Jahre währenden, industriellen Vornutzung ein nicht tolerabler Grundwasserschaden entstanden.
Im Ergebnis der Voruntersuchungen konnte bei Stoffmenge und Gefährdungspotenzial als Leitschadstoff die Gruppe der Chlorbenzole erfasst werden.


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Medien:
Boden, Grundwasser
Durchsatz:
11 (m3/h)
Schadstoffe:
Chlorbenzole, Eisen, Mangan
Verfahren:
  • Adsorption
  • Aktivkohle
  • Enteisung
  • Entmanganung
  • Fällung
  • Kiesfiltration
  • Pump and treat
In Betrieb seit:
Okt 2018

Biologische in-situ Grundwassersanierungsanlage in modularer Bauweise

ehemalige Glasfabrik in Achern

Zur Steuerung der Durchführung einer biologischen in-situ Grundwassersanierung auf dem Gelände der ehemaligen Glasfabrik in Achern wurde eine Sanierungsanlage in modularer Bauweise in zwei isolierten ISO-Seecontainern gefertigt. Am Sanierungsstandort gibt es 5 Förderbrunnen und 14 Infiltrationsbrunnen.

Das Prinzip der biologischen in-situ Sanierung basiert auf der Stimulation von schadstoffabbauenden Mikroorganismen im Grundwasserleiter. Dazu wird Grundwasser im Schadensbereich entnommen, mit Nährstoffen versetzt und wieder infiltriert. Mit Hilfe von frequenzgesteuerten Brunnenpumpen und Magnetisch-Induktiven Durchflussmessern erfolgt eine automatische Regulation der einzelnen Förderraten zwischen 0,5 und 3 m3/h. Die maximale Gesamtförderrate der Sanierungsanlage beträgt bis zu 15 m3/h.


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Medien:
Boden, Grundwasser, Luft
Durchsatz:
3 (m3/h)
Schadstoffe:
BTEX, Eisen, Mangan, PAK
Verfahren:
  • Biologische Reinigung
  • In-Situ
In Betrieb seit:
Feb 2018

Abluftreinigung hoher Benzol und Schwefelwasserstoffkonzentrationen

Schacht PS 7, Schwarze Pumpe

Aus einem Abwasser Schacht auf dem Gelände des Kraftwerkes Schwarze Pumpe wird sehr stark riechende, mit Benzol und Schwefelwasserstoff belastete, Abluft gesaugt und über eine Luftaktivkohlefilterstufe gereinigt.

Das Konzept der Abluftwassereinigung sieht vor, dass die Luft in einer zweistufigen Filterstufe, bestehend aus Arbeits-und Polizeifilter auf Konzentrationen unterhalb der zulässigen Grenzwerte unterhalb der TA-Luft gereinigt werden.


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Medien:
Boden, Grundwasser, Luft
Durchsatz:
600 (m3/h)
Schadstoffe:
Benzol, H2S
Verfahren:
  • Adsorption
  • Aktivkohle
  • Ultrafiltration
In Betrieb seit:
Jan 2018

Grundwasserreinigungsanlage zur Abreinigung von Pestiziden in einem Trinkwasserschutzgebiet

Wasserwerk Wuhlheide

Am Standort des Wasserwerks Wuhlheide werden seit dem Jahr 2000 die Pestizide Mecoprop und Dichlorprop im Grundwasser im Bereich der Brunnengalerie Ost festgestellt. Zur Gefahrenabwehr wurde im Jahr 2002 eine Grundwasser-Reinigungsanlage errichtet und in Betrieb genommen. Aufgrund der Errichtung neuer Abwehrbrunnen (Mec 1-3) und den daraus resultierenden, veränderten hydraulischen Bedingungen sowie den gestiegenen Schadstoffkonzentrationen hat die Harbauer GmbH Ende 2017 den Auftrag für die Errichtung einer neuen Grundwasserreinigungsanlage erhalten.

Zum Schutz der Vorflut muss belastetes Grundwasser aus drei Brunnen gefördert werden und in der Grundwasserreinigungsanlage vor Ort behandelt werden.


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Medien:
Boden, Grundwasser, Luft
Durchsatz:
120 (m3/h)
Schadstoffe:
Pestizide
Verfahren:
  • Adsorption
  • Aktivkohle
  • Kiesfiltration
In Betrieb seit:
Okt 2017

Abreinigung von LHKW bei hohen Eisenkonzentrationen

Chemiewerk Altes Land

Ein Standort einer Chemiefabrik im Alten Land ist seit Jahrzehnten ein sehr intensiv genutztes Gebiet der chemischen Großindustrie. Aufgrund von Störungen in Produktionsprozessen, Leckagen, Unfällen und Transportverlusten kam es zu Kontaminationen der Umwelt bis hin zur Kontamination des Grundwassers. Chlorierte Kohlenwasserstoffe spielen hier eine wesentliche Rolle. Die hohen Eisenkonzentrationen im Grundwasser erschweren die Aufbereitung des Wassers am Standort.


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Medien:
Boden, Grundwasser, Luft
Durchsatz:
50 (m3/h)
Schadstoffe:
LHKW, Vinylchlorid
Verfahren:
  • Aktivkohle
  • Desorption
  • UV-Oxidation
In Betrieb seit:
Okt 2017

Prozess- und Regenwasserreinigungsanlage zur Schwermetallentfernung in modularer Containerbauweise

b.i.o. Velten

Auf dem Gelände einer Bodenreinigungsanlage fällt kontaminiertes Regen- und Prozesswasser an. Dieses ist vorrangig durch gelöste Schwermetalle, sowie verschiedene Kohlenwasserstoffe (KWs), Adsorbierbare Organisch gebundene Halogene (AOXs), aromatische Kohlenwasserstoffe (BTEX -Benzol, Toluol, Ethylbenzol, Xylole) und Leichtflüchtige Chlorierte Kohlenwasserstoffe (LCKWs) belastet.

Zur Reinigung des Grundwassers hat die Firma Harbauer eine Reinigungsanlage in modularer Containerbauweise konzipiert und gebaut, in der verschiedene Reinigungsstufen zur Behandlung des Schadstoffgemischs kombiniert wurden.


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Medien:
Boden, Grundwasser, Luft
Durchsatz:
30 (m3/h)
Schadstoffe:
Arsen, BTEX, Chrom, LHKW, Schwermetalle
Verfahren:
  • Aktivkohle
  • Fällung
  • Flockung
  • Ionentausch
  • Sedimentation
In Betrieb seit:
Aug 2017

Abluftreinigungsanlage gegen hohe Schwefelwasserstoffkonzentrationen

Klärwerk Schönerlinde

Im Klärwerk Schönerlinde werden drei Sandfänge betrieben. Im Bereich dieser Sandfänge wurden Überschreitungen der zulässigen Schwefelwasserstoffkonzentrationen detektiert. Durch eine bauseitige Abdeckung sollen die Emissionen gefasst und der Schwefelwasserstoff mit der Abluftreinigungsanlage aus dem Abluftstrom entfernt werden. Die Aufgabe der Abluftreinigungsanlage besteht darin, den Gasraum aus dem Sandfang abzusaugen und die kontaminierte Abluft zu reinigen. Die gereinigte Abluft wird dann an die Umgebung abgegeben.


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Medien:
Boden, Grundwasser, Luft
Durchsatz:
2000 (m3/h)
Schadstoffe:
H2S
Verfahren:
  • Adsorption
  • Aktivkohle
In Betrieb seit:
Mai 2016

Grundwasserreinigungsanlage zur Sanierung einer Abstromfahne

BASF Oldenburg

Im Bereich des Betriebsgeländes der BASF Coatings Oldenburg GmbH sind Belastungen des Grundwassers mit LHKW, insbesondere Tri- und Tetrachlorethen, festgestellt worden, die durch eine hydraulische Maßnahme auf dem Betriebsgelände saniert werden. Bei weiterführenden Untersuchungen wurde festgestellt, dass sich die Grundwasserverunreinigungen soweit ausgebreitet haben, dass sie von dieser Maßnahme nicht erfasst werden. Entsprechend der durchgeführten Gefährdungsabschätzung sind Maßnahmen zur Sicherung der Abstromfahne mit insgesamt 2 Förderbrunnen erforderlich.

 


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Medien:
Boden, Grundwasser, Luft
Durchsatz:
10-40 (m3/h)
Schadstoffe:
LHKW
Verfahren:
  • Adsorption
  • Aktivkohle
  • Kiesfiltration
In Betrieb seit:
Apr 2016

Grundwasserreinigung von LHKW

BUNA III

Der Standort Schkopau der DOW Olefinverbund GmbH ist ein seit Jahrzehnten sehr intensiv genutztes Areal der chemischen Großindustrie. In Folge der Nutzung der Produktionsanlagen, von Leckagen, Havarien und Transportverlusten kam es zu Verunreinigungen der Umwelt und nicht zuletzt zu Kontaminationen des Grundwassers mit Komponenten des Produktionsprozesses. Eine wesentliche Rolle spielen hierbei vor allem die chlorierten und die aromatischen Kohlenwasserstoffe. Im Ergebnis einer Ausschreibung wurde die Firma Harbauer GmbH mit dem Aufbau und dem Betrieb von einer Grundwasserreinigungsanlage beauftragt.


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Medien:
Boden, Grundwasser, Luft
Durchsatz:
30 (m3/h)
Schadstoffe:
LHKW
Verfahren:
  • Aktivkohle
  • Desorption
  • Katalytische Oxidation
In Betrieb seit:
Jan 2016

Grundwasserreinigung von LCKW

„Alte Königsheide Süd“, Berlin-Treptow

Am Standort „Alte Königsheide Süd“ in Berlin-Treptow liegt eine Grundwasserkontamination durch LCKWs vor. Um die Ausbreitung der Schadstofffahne zu den Brunnen des im Abstrom-Bereich gelegenen Trinkwasserw erkes Johannisthal zu unterbinden, wurde in den Neunzigerjahren eine GWRA errichtet und seitdem eine Brunnenabwehrgalerie betrieben.

Zur Schadstoffeliminierung werden zwei Desorptionskolonnen eingesetzt.


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Medien:
Boden, Grundwasser, Luft
Durchsatz:
240 (m3/h)
Schadstoffe:
LCKW
Verfahren:
  • Desorption
  • UV-Oxidation
In Betrieb seit:
Jan 2016

Neutralisierungsanlage zur Neutralisation des Scheibesees

Scheibesee, Braunkohletagebau

Bei diesem Projekt wurde der Scheibesee, ein renaturierter Tagebau, der durch Begleitstoffe des Braunkohletagebaus übersäuert ist (pH-Wert von ca. 2,7), saniert.

Das Projekt wurde in einer Projektgruppe bearbeitet, die GMB mbH war der koordinierende Part, die IWSÖ, ein Institut der BTU, übernahm das Seemonitoring und die Auswertung der Daten, die Harbauer GmbH entwarf, baute und betrieb die Anlage.


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Medien:
Boden, Grundwasser, Luft
Durchsatz:
1000 (m3/h)
Schadstoffe:
Verfahren:
In Betrieb seit:
Jun 2014

Grundwasserreinigungsanlage für FCKW-belastetes Grundwasser

Ostendstraße, Berlin Köpenick

Am Standort Ostendstraße in Berlin Köpenick wurde 2005 im Grundwasser ein FCKW-Schaden detektiert, der seit 2013 durch die Grundwasserreinigungsanlage der Harbauer GmbH hydraulisch saniert wird.

Die Maßnahme dient dem Schutz des Transferpfads zum Wasserwerk Wuhlheide.

Die FCKW-Kontaminationen des gehobenen Wassers werden über eine dreistufige Desorptions-Einheit von FCKW befreit und die anfallende Prozessabluft in einer katalytischen Oxidations-Anlage zu Wasser, Kohlenstoffdioxid und Halogen-Wasserstoffen verbrannt. Die Prozessluft für die Strippung wird dafür im Kreis geführt, so dass keine Abluft entsteht.


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Medien:
Boden, Grundwasser, Luft
Durchsatz:
15 (m3/h)
Schadstoffe:
FCKW
Verfahren:
  • Desorption
  • Katalytische Oxidation
In Betrieb seit:
Okt 2013

5 Abluftreinigungsanlagen zur Reinigung schadstoffhaltiger Abluft

Schwarze Pumpe

Im Zuge von jahrelanger industrieller Nutzung ist es am Standort Schwarze Pumpe zu einer komplexen Verunreinigung des Bodens und des Grundwassers gekommen.
Dieser Schaden wird über eine Grundwasserreinigungsanlage (GWRA) vor Ort saniert. Beim Betrieb dieser GWRA entsteht Benzol- und Schwefelwasserstoff-haltige Abluft.

Zur Absicherung der Einhaltung gesetzlicher umwelt- und arbeitsschutztechnischer Vorgaben wurde die Harbauer GmbH mit der Reinigung der schadstoffhaltigen Abluft beauftragt.


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Medien:
Grundwasser, Luft
Durchsatz:
45 (m3/h)
Schadstoffe:
Benzol, H2S
Verfahren:
  • Adsorption
  • Aktivkohle
In Betrieb seit:
Aug 2013

Grundwasseraufbereitungsanlage zur Abreinigung von BTEX und PAK

Gaswerk Luxemburg

Bei der Wasseraufbereitungsanlage am Gaswerk in Luxemburg wurde eine ölhaltige Bohremulsion gefördert welche dann gereinigt wurde.


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Medien:
Boden, Grundwasser, Luft
Durchsatz:
30 (m3/h)
Schadstoffe:
BTEX, Öl, PAK
Verfahren:
  • Adsorption
  • Aktivkohle
  • Phasenabscheidung
In Betrieb seit:
Jan 2013

Chemische Wäsche zur Abreinigung von Ammoniak-haltiger Abluft

Rheinfelden

Für die Entleerung eines großen Ammoniak-Lagerbehälters (ca. 5.000 m3), wurde zur Abreinigung von Ammoniak-haltiger Abluft eine chemische Wäsche mit 20%iger Schwefelsäure konzipiert und umgesetzt. Bei der chemischen Wäsche wurde die Ammoniak-haltige Abluft in einer PE-Kolonne im Gegenstrom mit der Waschflüssigkeit (Schwefelsäure) in Kontakt gebracht und in der Folge das Ammoniak aus der Abluft unter Bildung von Ammoniumsalz in der Waschflüssigkeit gelöst.


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Medien:
Grundwasser, Luft
Durchsatz:
2000 (m3/h)
Schadstoffe:
Ammoniak
Verfahren:
  • Chemo-Wäscher
In Betrieb seit:
Jan 2013

Grundwasserreinigungsanlage zur Abreinigung von MKW und PAK

ehemaliger Militärflugplatz Großenhain

Durch die jahrzehntelange Nutzung des ehemaligen Militärflugplatzes Großenhain kam es im Bereich des Tanklagers KS 6 zu einer umfangreichen Boden- und Grundwasserkontamination auf einer Gesamtfläche von 20.500 m2 und einem betroffenen Volumen von ca. 74.000 m3 durch MKW, BTEX und anderen AKW sowie von PAK.

Das Sanierungsgebiet ist von parallel verlaufenden Gräben durchzogen, diese werden abwechselnd als Förder- und Versickerungsgräben genutzt.


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Medien:
Boden, Grundwasser
Durchsatz:
45 (m3/h)
Schadstoffe:
BTEX, MKW, PAK
Verfahren:
  • Adsorption
  • Aktivkohle
  • Biologische Reinigung
  • Phasenabscheidung
In Betrieb seit:
Dez 2012

Grundwasserreinigung von MKW, BTEX, PAK und Phenolen

Kanalstraße, Berlin

Unter den Grundstücken Kanalstr. 43-51 in Berlin-Neukölln befindet sich eine Boden- und Grundwasserkontamination mit BTEX, LHKW, PAK, MKW und PCB. Zum Schutz des angrenzenden Teltow-Kanals wird am Standort eine Grundwassersicherungsmaßnahme durchgeführt. Die Schadstoffe liegen in den Brunnen bei Konzentrationen bis 350 mg/l MKW, 60 mg/l BTEX, 180mg/l LHKW und 100 mg/l PAK.

Dabei wird Grundwasser aus vier Brunnen gehoben und über eine Grundwasserreinigungsanlage gereinigt.


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Medien:
Boden, Grundwasser, Luft
Durchsatz:
5 (m3/h)
Schadstoffe:
BTEX, MKW, PAK, PCB, Phenole
Verfahren:
  • Biologische Reinigung
  • Desorption
  • Katalytische Oxidation
In Betrieb seit:
Okt 2012

Bauwasserreinigungsanlage zur Entfernung von Schwebstoffen und Öl

Stockholm

Am Standort Stockholm hat die Harbauer GmbH eine Anlage zur Aufbereitung von Bauwasser aus einem Tunnelbauvorhaben errichtet und betrieben.

Ziel der Anlage war die Entfernung von Schwebstoffen und der Öl-Phase aus dem Abwasser. Hierzu wurde das Wasser nach einer Verteilervorlage im ersten Verfahrensschritt über einen 75 m3 großen Sedimentationstank geführt. Dieser diente sowohl der Abscheidung der aufschwimmenden Ölphase als auch der Entfernung von Schwebstoffen. Anschließend folgte im zweiten Verfahrensschritt ein weiterer Sedimentationstank zur Sedimentation der restlichen Schwebstoffe.


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Medien:
Boden, Grundwasser
Durchsatz:
18 (m3/h)
Schadstoffe:
Öl
Verfahren:
  • Phasenabscheidung
  • Sedimentation
In Betrieb seit:
Apr 2012

Grundwasserreinigungsanlage zur Abreinigung von LCKW, VC und BTEX

Krüllstraße, Berlin

Auf dem Standort Kiefholzstr./Krüllstr. im Bezirk Berlin-Treptow/Köpenick kam es durch jahrzehntelangen Betrieb einer Wäscherei primär zu LCKW Verunreinigungen im Boden und im Grundwasser.
Zur Reinigung des Grundwassers hat die Firma Harbauer an diesem Standort kurzzeitig eine Grundwasserreinigungsanlage errichtet.

Das kontaminierte Wasser wurde dabei über eine geregelte Brunnenpumpe zur Anlage gefördert und der Durchfluss mit einem induktiven Durchflussgerät erfasst.

Die erste Verfahrensstufe bestand aus zwei in Reihe geschalteten Desorptionskolonnen, die im Gegenstromprinzip LHKW-Schadstoffe in die Gasphase überführen. Die Kolonnensümpfe dienten als Vorlage für die Druckerhöhungsstufen.


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Medien:
Boden, Grundwasser, Luft
Durchsatz:
10 (m3/h)
Schadstoffe:
BTEX, LCKW
Verfahren:
  • Desorption
  • Katalytische Oxidation
In Betrieb seit:
Jun 2011

Grundwasserreinigunganlage zur Abreinigung von Chrom, PFT und PFOA

Hennekamp in Düsseldorf

Die Grundwassersanierungsanlage auf Hennekamp in Düsseldorf wurde 2009 zur Abstromsicherung einer Chromkontamination gebaut. Die Hauptbelastungskomponente ist Chrom(VI) aus einer Galvanikkontamination. Begleitet wurde die Chromkontamination von einer PFT Belastung (perfluorierte Tenside) inkl. PFOA.

Die Anlage arbeitet mit folgenden Behandlungsstufen:

-  GW-Förderung über 3 Brunnen
-  Reduktionstufe (Reduzierung von Chrom(VI) zu Chrom(III) mit
-  Natriumdithionit)
-  Kiesfilterstufe
-  Absorptionsstufe zur Chromentfernung
-  Wasseraktivkohlestufe zur PFT- und PFOA-Entfernung


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Medien:
Boden, Grundwasser
Durchsatz:
50 (m3/h)
Schadstoffe:
Chrom, PFOA, PTF
Verfahren:
  • Adsorption
  • Aktivkohle
In Betrieb seit:
Sep 2009

Grundwasserreinigungsanlage zur Entfernung von Benzol

DOW Terneutzen, Nl

Am Standort Terneutzen wird für den Chemiekonzern DOW die Abluft aus eigener Abwasserbehandlung aufbereitet. Aus dem Abwasser werden Konzentrationen bis zu 400 mg/L Benzol in die Abluft überführt. Die Abluftreinigungsanlage, eine katalytische Oxidationsanlage, besteht aus:

-  Reaktor zu Aufnahme des Katalysators
-  Luft- Luft- Wärmetauscher
-  Rohluftgebläse
-  Entschwefelungseinheit
-  UEG-Überwachung


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Medien:
Boden, Grundwasser, Luft
Durchsatz:
2000 (m3/h)
Schadstoffe:
Benzol
Verfahren:
  • Katalytische Oxidation
In Betrieb seit:
Feb 2009

Sanierung eines Chloranilin-Schadens mittels Pump & Treat

Berlin Hauptstraße

Zwischen 1870 und 1990 wurde das Gelände in der Hauptstraße 9-10 in 10317 Berlin unter anderem für die Farb- und Lack-Produktion genutzt. Der Boden ist heute mit einer für solche Betriebe typischen Mischung aus Chloranilin.

Zur Sanierung wurde eine pump-and-treat-Maßnahme realisiert.
Durch das Abpumpen kontaminierten Wassers im Abstrom wird eine zusätzliche Grundwassersenke geschaffen, die dafür sorgt, dass weiteres, kontaminiertes Wasser nachströmt. nen, Chlorbenzolen und Chlornitrobenzolen kontaminiert.


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Medien:
Boden, Grundwasser
Durchsatz:
30 (m3/h)
Schadstoffe:
Arsen, Chlorbenzole
Verfahren:
  • Adsorption
  • Aktivkohle
  • Kiesfiltration
In Betrieb seit:
Jan 2009

Biologische Grundwasserreinigung von Alkylphenole

ehem. Lackharzfabrik und Dieselmotorenwerk in Schönebeck

Infolge von langjähriger gewerblicher Nutzung großer Flächen einer ehem. Lackharzfabrik sowie Teilflächen des ehem. Dieselmotorenwerkes in Schönebeck (Elbe) gelangten vor 1990 am Standort erhebliche Einträge von Aromaten (BTEX und Alkylbenzole), Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und vor allem Phenole (Alkylphenole) in den Untergrund. Die Konzentrationen beiden Phenolen liegen bis zu 120 mg/l und bei den BTEX bis 10 mg/l.

Verfahren: Das kontaminierte Wasser wird aus drei Drainagen entnommen, anschließend der Anlage zugeführt und gereinigt und in den Untergrund über eine weitere horizontale Drainage infiltriert. Hierdurch wird ein unterirdisches Spülfeld erzeugt, um weitere Schadstoffe aus der Bodenmatrix herauszulösen und in der Anlage zu reinigen.


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Medien:
Boden, Grundwasser, Luft
Durchsatz:
7 (m3/h)
Schadstoffe:
Alkylphenole, BTEX, PAK, Phenole
Verfahren:
  • Adsorption
  • Aktivkohle
  • Biologische Reinigung
  • Enteisung
In Betrieb seit:
Feb 2006

Grundwasserreinigungsanlage zur Entfernung von Phenazone, BTEX, H2S

Altana, Oranienburg

Die Sanierung erfolgt auf der Grundlage des unterirdischen Enteisenungs- und Schadstoffeliminierungs- Verfahrens (UES-Verfahren). Neben einer on Site-Reinigung findet die wesentliche Schadstoffeliminierung in-situ statt.


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Medien:
Boden, Grundwasser
Durchsatz:
75 (m3/h)
Schadstoffe:
BTEX, H2S, Phenanzone
Verfahren:
  • Adsorption
  • Aktivkohle
  • Desorption
In Betrieb seit:
Jan 2005

Grundwasserreinigungsanlage zur Abreinigung von LHKW und Benzol

Berlin Chemie

Aufgrund jahrelanger und fortwährender Nutzung als Chemie- Industriestandort bildete sich am Standort Berlin Chemie eine komplexe Schadstoffkontamination im Grundwasser aus.

Harbauer hat eine Anlage zur Sanierung der Schadstoffkontaminationen konzipiert sowie gebaut und betreibt diese seit 2004.

Verfahrensstufen der Anlage sind eine vorgeschaltete Enteisenung, eine mehrstufige Desorptionsanlage mit nachgeschalteter biologischer Aufbereitung, eine Arsenentfernung und eine Sicherheitsaktivkohlestufe zur Adsorption von HCH.


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Medien:
Boden, Grundwasser, Luft
Durchsatz:
60 (m3/h)
Schadstoffe:
Arsen, Benzol, Chlorbenzole, LHKW
Verfahren:
  • Biologische Reinigung
  • Desorption
  • Enteisung
  • Katalytische Oxidation
In Betrieb seit:
Jan 2003

Grundwasserreinigungsanlage zur Entfernung von Arsen und Cyanid

Lacufa I-III, Berlin

Die Harbauer GmbH betreibt am Standort Lacufa seit dem Jahr 2000 eine Grundwassersanierungsanlage mit einer Anlagenverfügbarkeit von 99 %.

Die Hauptproblematik des kontaminierten Grundwassers ist die sehr hohe Arsen- und Cyanid-Belastung, begleitet von einer starken Schwebstoffbelastung.

Zur Reinigung fördern 18 drehzahlgeregelte Pumpen zunächst das kontaminierte Grundwasser mit einem konstanten Förderstrom in die Grundwasserreinigungsanlage.

Im ersten Verfahrensschritt wird das Wasser über einen Wellplattenabscheider geschickt, um das Wasser von Fest- und Schwebstoffen zu befreien.


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Medien:
Boden, Grundwasser
Durchsatz:
77 (m3/h)
Schadstoffe:
Arsen, Cyanide
Verfahren:
  • Adsorption
  • Ionentausch
In Betrieb seit:
Jun 2000

Desorption und Abgaskatalyse von CKW und BTEX

Berlin Werk für Fernsehelektronik

Im Rahmen der Grundwassersanierung im Technologie- und Gründerzentrums Spreeknie wurden CKW, FCKW und BTEX Belastungen gereinigt.


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Medien:
Boden, Grundwasser, Luft
Durchsatz:
27 (m3/h)
Schadstoffe:
BTEX, FCKW
Verfahren:
  • Desorption
  • Katalytische Oxidation
In Betrieb seit:
Jun 1995

Biologische Grundwasserreinigung von BTEX und PAK

Ernst-Thälmann-Park, Berlin

Am Standort Ernst-Thälmann-Park liegt einer der größten Grundwasserschäden Berlins vor. Hervorgerufen durch die langjährige Nutzung des Geländes als Gaswerk und dem unsachgemäßen Rückbau ist das Grundwasser sehr stark mit den typischen gaswerkspezifischen Schadstoffen: PAK, BTEX, MKW kontaminiert. Außerdem liegt hier eine Ammonium und Cyanid-Belastung vor. Harbauer betreibt hier seit mittlerweile 20 Jahren eine Sanierungsanlage mit einer Anlagenverfügbarkeit von 98%.


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Medien:
Boden, Grundwasser, Luft
Durchsatz:
20 (m3/h)
Schadstoffe:
BTEX
Verfahren:
  • Biologische Reinigung
  • Ionentausch
In Betrieb seit:
Jan 1994